Vereinbarung nach § 2 GOÄ
Ermöglicht Faktoren über 3,5. Fremdkosten blendet medliq hier aus — stünden Anästhesie oder Klinik darauf, wäre die Vereinbarung unwirksam.
Vereinbarung nach § 2, Honorarvereinbarung, Kostenübersicht und Rechnung — aus einer Eingabe, mit dem Katalog Ihrer Praxis und Ihrem Briefkopf.
Für plastisch-ästhetische Praxen. Umgesetzt und betrieben von der trustinmedia GmbH.
Abrechnungsprogramme rechnen von den Leistungen zum Betrag. In der Privatliquidation ist der Betrag aber längst besprochen — er stand im Aufklärungsgespräch auf dem Tisch. Bis der Faktor passt, wird nachgerechnet, und ob er eine Begründung braucht, fällt erst am Schluss auf.
Sie geben ein, was die Operation kosten soll. medliq ermittelt den Steigerungsfaktor, der genau dorthin führt, und sagt sofort, was daraus folgt: nichts, eine Begründung nach § 5 Abs. 2, oder eine Vereinbarung nach § 2 vor der Behandlung.
Aus derselben Eingabe entstehen alle vier Dokumente — es wird nur die Dokumentart umgeschaltet.
Sie hängen zusammen, dürfen aber nicht dasselbe enthalten. medliq kennt die Unterschiede und setzt sie durch, statt sie in eine Fußnote zu schreiben.
Ermöglicht Faktoren über 3,5. Fremdkosten blendet medliq hier aus — stünden Anästhesie oder Klinik darauf, wäre die Vereinbarung unwirksam.
Der Vertragsbrief im Klartext: Termin, Operationsort, Leistung, Betrag, Widerruf, Ausfallhonorar. Alle Textbausteine sind änderbar.
Die Gesamtschau über alle Leistungserbringer. Als einziges Blatt mit Fremdkosten — brutto, ohne Steuerausweis, denn es ist keine Rechnung.
Mit Leistungsdatum in jeder Zeile und laufender Nummer. Ohne OP-Datum verweigert medliq den Druck — § 12 GOÄ.
Nicht als Zusage, sondern als Bauweise: Für Name, Geburtsdatum und Anschrift gibt es keinen Weg in die Datenbank.
Warum das so gebaut ist. Sobald Patientennamen in einer Datenbank liegen, sind es Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO. Bleibt die Grenze bei den Praxisdaten, ist die Risikoklasse eine andere — und die Aussage gegenüber Ihren Patientinnen bleibt einfach.
Was wir nicht behaupten. Ein Vorgang enthält Aktenzeichen und GOÄ-Ziffern; die Praxis hält den Schlüssel dazu. Das sind medizinische Angaben, auch ohne Namen. Der Gewinn ist trotzdem real: Bei einem Datenabfluss stünden dort Fallnummern, keine Personen.
Beide legen Vorgänge an, drucken und rechnen ab. Einkaufspreise und Rabattstaffeln sieht nur die Arztrolle. Die Trennung liegt im Server, nicht in ausgeblendeten Reitern — sie hält auch dann, wenn jemand die Schnittstelle direkt aufruft.
Ihre Eingriffe mit Ihren Ziffern, Ihre Implantatliste mit Ihren verhandelten Rabatten, Ihre Kostensätze. Wir bringen keine fremden Preise mit. Änderungen pflegen Sie selbst, sie gelten sofort für alle Zugänge.
Positionen werden zusammengeführt — Assistenz und operative Leistungen addiert, Beratung und Zuschläge nur einmal. Analogleistungen bleiben eigene Zeilen, weil derselben Ziffer verschiedene Leistungstexte zugeordnet sein können.
Der Arzt lädt Mitarbeiterinnen ein, vergibt Rollen und entzieht ausgeschiedene Zugänge — ohne uns dafür zu brauchen. Die Anmeldung läuft in zwei Stufen: Passwort und ein Code per E-Mail.
Jede Praxis arbeitet unter ihrer eigenen Adresse, mit ihrem Logo im Briefkopf. Auf keinem Dokument erscheint medliq — dort steht ausschließlich Ihre Praxis.
Nichts einzurichten, nichts zu aktualisieren. Betrieb in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Gedruckt wird über den Browser — wahlweise auf Papier oder als PDF.
Wir zählen nicht mit, wie viel Sie abrechnen. Der Umfang richtet sich danach, wie viele Ärzte einen eigenen Briefkopf führen und wie viele Personen im Team damit arbeiten.
Ein Arzt, ein Briefkopf, ein Operationsort.
Bis drei Ärzte mit eigenem Briefkopf und eigenem Nummernkreis.
Unbegrenzte Zugänge, mehrere Standorte, auf Wunsch übernehmen wir die laufende Katalogpflege. Preis nach Umfang — dafür sehen wir uns die Struktur einmal gemeinsam an.
AnfragenWir übernehmen Ihre Eingriffe, Implantatlisten und Kostensätze aus Ihren Unterlagen und prüfen sie gegen. Dazu Subdomain, Briefkopf und der erste Arztzugang. Die genaue Summe hängt am Umfang Ihres Katalogs und wird im Erstgespräch festgelegt.
Alle Beträge netto zzgl. USt. · Mindestlaufzeit 12 Monate · Bei jährlicher Zahlung zwei Monate frei · AGB und Auftragsverarbeitungsvertrag sind Bestandteil des Angebots
Die ersten drei Schritte machen wir. Ab dem vierten macht die Praxis alles selbst.
Wir sehen uns an, wie Sie heute abrechnen: Ihre Vorlagen, Ihre Eingriffe, Ihre Nummernkreise. Ohne das wird es ein fremdes Werkzeug.
Ihre Eingriffe, Implantatlisten und Kostensätze werden übertragen und gegengeprüft — aus Ihren Unterlagen, nicht abgetippt.
Ihre Subdomain, Ihr Logo, Ihr Briefkopf. Dann bekommen Sie den ersten Zugang als Arzt.
Team einladen, Rollen vergeben, Preise pflegen. Das Handbuch liegt dabei; für alles andere sind wir erreichbar.
Die Fragen, die in jedem Erstgespräch kommen — hier vorab, damit das Telefonat für das Fachliche frei bleibt.
medliq ist eine Webanwendung für die privatärztliche Liquidation nach der Gebührenordnung für Ärzte. Der Arzt gibt vor, was ein Eingriff kosten soll; der Steigerungsfaktor wird daraus zurückgerechnet. Aus einem Vorgang entstehen vier aufeinander abgestimmte Dokumente: die Vereinbarung nach § 2 GOÄ, die Honorarvereinbarung, die voraussichtliche Kostenübersicht und die Rechnung.
Der Faktor ergibt sich aus dem Zielbetrag abzüglich der Auslagen und der nicht steigerungsfähigen Posten, geteilt durch die Summe der steigerungsfähigen Einfachsätze. Zuschläge der Reihe 440 bis 449 und sämtliche Sachkosten bleiben dabei auf Faktor 1,0 und zählen nicht in die Bemessungsgrundlage.
Bis zum 2,3-fachen Satz ist keine besondere Begründung nötig. Zwischen 2,3 und 3,5 muss der Arzt die Überschreitung auf der Rechnung begründen. Oberhalb des 3,5-fachen Satzes ist eine vor der Behandlung geschlossene schriftliche Vereinbarung nach § 2 GOÄ erforderlich. medliq zeigt den errechneten Faktor laufend gegen diese Schwellen an und blendet die Vereinbarung ein, sobald sie nötig wird.
Nein. Anästhesie- und Klinikkosten sind Fremdkosten und werden von Dritten in Rechnung gestellt. Sie gehören ausschließlich in die voraussichtliche Kostenübersicht. medliq kennzeichnet solche Positionen und blendet sie auf der Vereinbarung nach § 2 GOÄ aus.
Nein. medliq erstellt die Unterlagen, übernimmt aber kein Mahnwesen, kein Ausfallrisiko und keine Vorfinanzierung. Die Rechnung geht weiterhin von der Praxis an die Patientin.
Die Einzelpraxis kostet 249 € netto im Monat, das Paket Praxis 449 € netto im Monat. Für Verbünde ab vier Ärzten gilt ein Preis auf Anfrage. Dazu kommt bei jedem Paket eine einmalige Einrichtung von 1.500 bis 3.000 € je nach Katalogumfang. Die Mindestlaufzeit beträgt zwölf Monate; bei jährlicher Zahlung sind zwei Monate frei.
Die Daten liegen in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Verantwortliche Stelle für das Werkzeug ist die Praxis; die trustinmedia GmbH ist Auftragsverarbeiterin nach Art. 28 DSGVO. Patientennamen bleiben auf dem Gerät der Praxis, im Praxiskonto liegen Vorgänge mit Aktenzeichen und GOÄ-Ziffern.
Nein. medliq ist ein kaufmännisches Werkzeug für die Liquidation und trifft keine medizinischen Aussagen. Geschuldet ist die Bereitstellung der Software, nicht die gebührenrechtliche Richtigkeit der erstellten Unterlagen.
Was hier nicht steht, klären wir im Erstgespräch.
medliq wird je Praxis eingerichtet — mit Ihrem Katalog und Ihren Preisen. Je genauer wir vorher wissen, wie Sie abrechnen, desto konkreter wird das erste Telefonat.